Aktuelles

Marburg: Bawer Hussein wird Azubi bei der Sparkasse Marburg-Biedenkopf

28. Juni 2018. Der 21-jährige Syrer Bawer Hussein (Bildmitte) hat es geschafft. Mit einer Einstiegsqualifizierung (EQ) startete er vor einem Jahr bei der Sparkasse Marburg-Biedenkopf, ab August nun beginnt er die Ausbildung zum Bankkaufmann. Er ist einer von drei Geflüchteten, denen die Sparkasse eine Ausbildung ermöglicht. Zwei weitere sind für eine Einstiegsqualifizierung nach den Sommerferien vorgesehen. „Herr Hussein war von Anfang an sehr zielstrebig und kam mit der festen Vorstellung zu uns, dass er eine Bankausbildung machen möchte“ berichtet der BLEIB-Berater der Praxis GmbH in Marburg, Christoph Rettler (1. V. re.). Rettler und seine Kollegin Julia Becker (2. v. re.) klärten mit einer Kompetenzfeststellung, ob der junge Syrer für den Beruf geeignet ist. Auch bei der Anerkennung der Zeugnisse und schließlich bei der Bewerbung halfen ihm die BLEIB-Beratenden.

Personalleiterin Silvia Traute (1. v. li.) freut sich über die große Motivation mit der die geflüchteten Azubis arbeiten und lernen. „Wir haben großes Interesse an der Einstellung von Geflüchteten“, sagt sie. In einem eigenen Integrationsprojekt, richtete die Sparkasse im April schon zum zweiten Mal eine Woche Seminar für geflüchtete Bewerberinnen und Bewerber aus. Meike Stark von der Aus- und Fortbildungsabteilung der Sparkasse (2. v.li.) ergänzt: „Die Bankausbildung ist anspruchsvoll und es ist nicht einfach, geeignete Kandidaten zu finden. Daher ist eine Vorauswahl, wie es hier durch BLEIB in Hessen II möglich war, für uns sehr wertvoll.“

Gießen: UNTERNEHMERFORUM geflüchtete Menschen in Arbeit – Erfahrungsaustausch und Erkenntnisse für den Einstellungsprozess

22. März 2018. Das Beratungsnetzwerk „BLEIB in Hessen II“ und das „NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge“ des Deutschen Industrie- und Handelskammertages e.V. (DIHK) luden Geschäftsführerende und Personalverantwortliche sowie zahlreiche Experten und Expertinnen in die Lück-Akademie nach Gießen ein.

Rund 40 Vertreter und Vertreterinnen von Unternehmen, darunter Maler- und Baubetriebe, technische Unternehmen, Zeitarbeitsfirmen, Einzelhandel, Verwaltungen und ein Geldinstitut, sprachen mit den Expert/innen von BLEIB in Hessen II und DIHK, dem IQ Netzwerk Hessen, IHK sowie Arbeitsagenturen und Jobcentern und Trägern weiterer Beratungs- und Unterstützungsangebote über ihre Erfahrungen mit geflüchteten Mitarbeiter/innen.

„Das Unternehmerforum bot die Möglichkeit für Betriebe, aus den Erfahrungen anderer Betriebe zu lernen und mit Hilfe von Expert/innen Lösungswege für einen erfolgreichen Einstellungsprozess zu finden“ erklärt Angelika Funk, Vorsitzende des Mittelhessischen Bildungsverbandes e.V. (MBV), dem Trägerverein des Beratungsnetzwerkes „BLEIB in Hessen II“.

Eine ausführliche Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.

Hanau: Einblicke in die Ausbildungswerkstätten von Evonik

Februar 2018. Ausbilder des Unternehmens Evonik stellten 15 interessierten Geflüchteten aus Syrien, Iran, Türkei, Eritrea, Äthiopien und diversen europäischen Ländern unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten des Betriebes vor. Sie präsentierten die Bereiche Metall, Elektro und Chemie und erklärten, was die jungen Mitarbeiter/innen in den verschiedenen Berufen lernen.

BLEIB-Berater Steffen Wenzel vom Internationalen Bund (IB) (2. v. re.) war dabei: “Ganz besonders interessiert zeigten sich die BLEIB-Teilnehmer Nareg (31) aus Syrien und Abdulrab (24) aus Afghanistan, die die Werksführung im Klassenverband ihres B2-Deutschkurses besuchten. Nareg (5. v. re.) stellte viele Fragen an die Ausbildungsleiterin Birgit Pfaff. Er hatte sich bereits letztes Jahr hier beworben und hofft nun auf eine positive Rückmeldung” berichtet der Berater. Nareg weiß bereits, dass bei Evonic nur der frühe Bewerber eine Chance auf einen Ausbildungsplatz im kommenden Jahr hat, denn die Bewerbungsfrist für 2019 startet bereits in vier Monaten.

„Wir möchten den Menschen vermitteln, wie unsere duale Ausbildung funktioniert. Es gibt sicherlich große Unterschiede zu den Ausbildungssystemen in ihren entsprechenden Herkunftsländern“, sagt Evonik Mitarbeiter Ante Botica, der sich als Sozialarbeiter um die Geflüchteten im Unternehmen kümmert.

Schwalm: Für Handwerksbetrieb Sprenger spielt der Migrationshintergrund keine Rolle – was zählt, ist der Mensch

Jens Sprenger ist Stuckateurmeister und Restaurator im Maler- und Lackiererhandwerk in Gilserberg. Der kleine Handwerksbetrieb in dritter Generation ist seit fast 70 Jahren im Raum Schwalmstadt aktiv. Seit August 2017 arbeitet Omar Lafta aus dem Irak mit im Team. Sprenger stellte den jungen Iraker im Rahmen einer Einstiegsqualifizierung (EQ) als Maler und Lackierer ein. Omar wurde von „BLEIB in Hessen II“ beraten und begleitet. Unterstützung bei der Mitarbeitersuche und Einstellung von Omar bekam Jens Sprenger von der „Servicestelle Vielfalt im Betrieb“ des IQ Netzwerks Hessen.

Wie viele Handwerksbetriebe fand auch Jens Sprenger keine Bewerber/innen für seinen Betrieb. Da war er froh, dass er Hilfe bei der Bewerbersuche bekam. Der 28-jährige Iraker konnte mit Hilfe der BLEIB-Beratung von Arbeit und Bildung e.V. diverse Berufsfelderprobungen durchführen. Er versuchte sich im Garten- und Landschaftsbau, in der Pflege, als Friseur und als Maler und bekam begleitenden Deutschunterricht. Im Rahmen einer Kompetenzanalyse wurden seine sprachlichen, mathematischen, sozialen und handwerklichen Fähigkeiten geprüft. Ein gezieltes Matching zwischen Omar und Unternehmer Sprenger wurde durchgeführt. Schließlich wurde ein Praktikumsvertrag geschlossen, wo Omar mit seinen Fähigkeiten überzeugte. Seit August 2017 arbeitet er nun in einer Einstiegsqualifizierung als Maler und Lackierer.

Jens Sprenger: „Da unser Handwerksbetrieb schon viel Erfahrung mit Menschen mit Migrationshintergrund haben, spielt dieser bei uns keine Rolle, der Mensch als solcher muss zu uns passen. Wir sind zufrieden mit Omar und freuen uns, dass wir ihn im Team haben.“

Handreichung für BeraterInnnen: Grundlagen zur Beratung von Geflüchteten und ihre Vermittlung in Unternehmen

Die Einhaltung und Weiterentwicklung von Beratungsstandards ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal der Beratungsarbeit von BLEIB in Hessen II. BLEIB-Partner beramí berufliche Integration e.V. hat seine langjährige Expertise hinsichtlich der Beratung und Vermittlung von Geflüchteten in Unternehmen zusammengetragen und in der Handreichung für BeraterInnen veröffentlicht.

Die Handreiche soll zur weiteren Professionalisierung der Beratungspraxis beitragen und bietet Orientierung für den Beratungsprozess und Unterstützung bei der Ansprache von Unternehmen.

Sie steht allen Interessierten hier als download zur Verfügung.

Hanau: Junger Syrer schafft mit „BLEIB in Hessen II“ den Einstieg bei Heraeus

09.08.2017: Gemeinsam verhalfen das Beratungsnetzwerk „Bleib in Hessen II“ und der Technologiekonzern Heraeus dem Geflüchteten Abulraham Alabsi zum Berufseinstieg. Der 22-jährige Syrer nutzte das Angebot von „Bleib in Hessen II“ und überzeugte seinen neuen Arbeitgeber mit guten Leistungen. Zum 1. September startet er seine Einstiegsqualifizierung als Vorbereitung für die Ausbildung als Zerspanungsmechaniker.

Abulraham Alabsi hatte sein Abitur in Aleppo (Syrien) gemacht und sogar ein Studium im „Mechanical Engineering“ begonnen. In Hanau verhalf ihm BLEIB-Berater Steffen Wenzel, die Schritte, die notwendig waren auf dem Weg in den Arbeitsmarkt zu meistern. Er unterstützte ihn bei der Zeugnisanerkennung seines Schulabschlusses. Um seinen damaligen Minijob als Lagerist behalten zu können und gleichzeitig Deutsch zu lernen, organisierte ihm sein BLEIB-Berater einen Integrationskurs als Abendkurs beim Internationalen Bund (IB). Mit Blick auf eine mögliche Ausbildung bewarb sich der junge Mann erfolgreich für ein Praktikum bei Heraeus. Zur Vertiefung seiner Fähigkeiten u.a. in Mathematik stellte ihm der BLEIB-Berater Wenzel eine Expertin vom „Senior Expert Service“ (SES) zur Seite. Um schneller Deutsch zu lernen, verhalf ihm Wenzel zu einem Vollzeitintegrationskurs, der bis zum Start bei Heraeus beendet ist.

„Das Bildungssystem in meinem Heimatland ist gänzlich anders als das in Deutschland. Ich wusste nicht, welche Schritte notwendig sind, damit ich in einen technischen Beruf lernen kann. BLEIB hat mir auf meinem Weg sehr geholfen“, sagt Abdulraham Alabsi.
Heraeus war von den Leistungen des Praktikanten überzeugt. „Bleib in Hessen II leistet einen wichtigen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen, indem es ihnen mit Sprachkursen und vielen weiteren Leistungen hilft. So konnte auch der Weg von Abdulraham Alabsi zu uns geebnet werden. Wir freuen uns, ihn für Heraeus gewonnen zu haben“, sagt Karin Saar, Leiterin der Ausbildung bei Heraeus.

Das weltweit führende Familienunternehmen Heraeus veranstaltet regelmäßig einen Informationstag, bei dem sich Geflüchtete über die unterschiedlichen Ausbildungsgänge informieren können. Aktuell absolvieren sechs Flüchtlinge in verschiedenen Berufen ihre Ausbildung bei Heraeus.

Mehr dazu in den Beiträgen von
Offenbach-Post/Region Hanau
Frankfurter Rundschau
oder
hr-Fernsehen

Schwalm: BLEIB beim Fest der Kulturen in Treysa

24.06.2017: Mit interkultureller Musik und Speisen feierten die Menschen in Treysa das Fest der Kulturen. „BLEIB in Hessen II“ war dabei. Nicht nur einheimische Besucher kamen an den Stand und informierten sich über die Beratungsarbeit, die Arbeit und Bildung e.V. in Treysa für Flüchtlinge durchführt. Auch Geflüchtete aus der Beratung kamen mit ihrer Familie vorbei und genossen die entspannte, sommerliche und freundliche Stimmung und das Flair um die alten Kirchenmauern.

Nicht nur über „BLEIB in Hessen II“ konnte man sich am Stand informieren, sondern auch über weitere Projekte, die Arbeit und Bildung e.V. in der Schwalm für Geflüchtete durchführt. Zum Beispiel Arbeitsgelegenheiten (AGH) im Bereich Garten- und Landschaftsbau und Gemüseanbau. Hier boten die Verantwortlichen eine Führung durch den nahe gelegenen Garten an. Aus einer weiteren AGH, einer Nähwerkstatt für Frauen, wurden umgenähte Kleidungsstücke am Stand ausgestellt, die man gegen eine Spende erwerben konnte.
Auch der Bürgermeister von Treysa, Stefan Pinhard, der die Arbeit vor Ort unterstützt, schaute am Stand vorbei und wünschte den Beteiligten weiterhin viel Erfolg (rechts im Bild).

Am 30. Mai ist Diversity-Tag: Wir sind dabei!

Am 5. Diversity-Tag der Charta der Vielfalt nehmen wir teil mit einer Mailing-Aktion: Am 30. Mai schreiben wir Unternehmen in den BLEIB-Regionen an, um sie auf die Potentiale von personeller Vielfalt im Betrieb aufmerksam zu machen.

Vorteil Vielfalt im Betrieb:
Diese und andere Argumente sprechen für Diversity im Unternehmen.

  • Innovation: Vielfalt zündet.
    Divers zusammengesetzte Teams entwickeln kreativere Ideen und Lösungen. Sie bringen unterschiedliche Sichtweisen ein, die oft schneller zu Ergebnissen und innovativen Produkten führen.
  • Personal: Vielfalt bindet.
    Unternehmen und Organisationen, die auf Vielfalt setzen, steigern ihre Attraktivität gegenüber Bewerber/-innen und Beschäftigten.
  • Kosten: Vielfalt spart.
    Diversity Management kann Kosten von Fehlzeiten und Fluktuation der Beschäftigten (Kündigungen, Rekrutierung und Neueinstellungen) minimieren, wenn sich Beschäftigte wertgeschätzt fühlen.
  • Marketing: Vielfalt zieht.
    Vielfältige Belegschaften können sich besser auf unterschiedliche Zielgruppen und ausländische Märkte einstellen. Jede/-r Kunde/-in braucht ein passendes Gegenüber.

Quelle: Factbook Diversity, Charta der Vielfalt, März 2017

Rund 80 % von 2.000 befragten Unternehmen in Deutschland, die in den vergangenen Monaten Flüchtlinge beschäftigt haben, sind zufrieden mit deren Leistungen. Das besagt die aktuelle Studie der OECD „Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen in Deutschland“ im März 2017. Die Herausforderung bleibt jedoch, so die OECD-Autor/innen, „die häufig etwas isolierten ersten Integrationsmaßnahmen in eine koordinierte längerfristige Strategie einzubinden“.Hier kann „BLEIB in Hessen II“ helfen, denn genau das ist es, was uns ausmacht: Wir beraten geflüchtete Menschen individuell und strategisch und vermitteln sie in bestehende Maßnahmen, Qualifikationen und Sprachkurse. So werden die Voraussetzungen für den Einstieg in den Arbeitsmarkt geschaffen.

Ansprechpartnerin für Unternehmen:

Tina Martinson
martinson@mittelhessischer-bildungsverband.de

Mehr Infos zum Diversity-Tag finden Sie hier

Offenbach: Flüchtlinge besuchen die Lackfabrik Alfred Clouth

16.05.2017. „Wir suchen Fachkräfte und wollen Flüchtlingen eine Chance geben“ sagt Stefan Stahlhut, Projektleiter seit 26 Jahren bei der Firma Alfred Clouth Lackfabrik GmbH & Co. KG in Offenbach. Bei einer Unternehmensbesichtigung führte er eine Gruppe von 14 Flüchtlingen aus der BLEIB-Beratung durch den Betrieb.

Die zwölf Männer und zwei Frauen vorwiegend aus Afghanistan und Äthiopien zeigten sich beeindruckt von der maschinellen Fabrikation von ca. 700 verschiedenen Produkten für die Bearbeitung von Holzoberflächen. Clouth ist ein europäisch agierendes Unternehmen und hat am Standort Offenbach 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weitere Niederlassungen sind in Berlin, Polen und Südafrika.

„Es ist sehr spannend, die vielen Maschinen zu sehen. Zum ersten Mal sehe ich in Deutschland ein Unternehmen von innen. Ich hoffe, auf diese Weise einen für mich interessanten Beruf zu finden“ sagt Omid aus Afghanistan in gebrochenem englisch. Er hat in seinem Heimatland als Ladeninhaber gearbeitet. Auch andere Teilnehmende waren sehr interessiert. Allerdings wurde klargestellt, dass eine Ausbildung erst möglich ist, wenn ein Sprachniveau von B1 nachgewiesen werden kann. „Wir wollen Flüchtlinge integrieren, das heißt für uns aber zunächst, sie müssen so gut Deutsch sprechen, dass sie die Sicherheitsanweisungen und interne Besprechungen verstehen können“ so der Produktionsleiter. Für ein Praktikum oder einfache Hilfsjobs ist auch ein Sprachniveau von A2 möglich“.

Stefan Stahlhut hat bereits fünf Flüchtlinge im Unternehmen beschäftigt und hat gute Erfahrungen gemacht. Stahlhut engagiert sich privat in der Flüchtlingshilfe in seinem Heimatort Hainburg und ist überzeugt, dass Integration im Unternehmen vorangetrieben werden muss, „damit die Leute eine Zukunft haben und sie nicht ewig auf soziale Hilfen angewiesen sein müssen.“

Die BLEIB-Beraterin Jana Borusko von der startHAUS GmbH zog dieses Fazit: „Der Besuch bei der Firma Clouth war eine sehr gute Gelegenheit für die Teilnehmenden einen Einblick in die Arbeitsabläufe eines mittelständischen Betriebs zu bekommen. Viele unserer Teilnehmenden haben nur eine vage Vorstellung von Ihrer beruflichen Perspektive in Deutschland. Die Betriebsbesichtigung regte sie an, eigene Ideen und Wünsche zu entwickeln und die notwendigen Schritte dafür in Angriff zu nehmen.“ Die BLEIB-Beraterin wird sie hierbei weiterhin unterstützen. Die Besichtigung wurde möglich durch die Vermittlung der IHK-Offenbach.

Gießen: Geflüchtete und Migranten informierten sich über Bildungs- und Berufswege

26.04.2017. Bei der VHS Gießen konnten bei einer Infoveranstaltung ca. 150 Flüchtlinge und Migrant/innen über Bildungs- und Berufswege informiert werden, ob Studium, Praktika, Ausbildung, Minijob oder Festanstellung. Mehrere Akteure, die sich für die Beratung und Qualifizierung von Flüchtlingen engagieren, taten sich an diesem Tag zusammen, um ein umfassendes Angebot vorzubringen. Neben BLEIB in Hessen II waren dies KAUSA Servicestelle, IQ – Integration durch Qualifizierung, KFI (Kompetenzzentrum Flucht und Integration der Bundesagentur für Arbeit), Justus Liebig Universität Gießen (Studienberatung internationale Studierende) und die THM Gießen (Studienberatung internationale Studierende). Nach der Vorstellung der verschiedenen Bildungs- und Beratungsangebote verteilten sich die Akteure in einzelne Räume, wo Interessierte erste Gespräche führen und Termine ausmachen konnten.

Für die BLEIB-Beraterin Susana Holla war die Veranstaltung ein voller Erfolg: „Auch wenn es einige Verständigungsschwierigkeiten gab, waren die im Anschluss an die Präsentationen geführten Gespräche für die interessierten Zuhörer hilfreich. So konnte zum Beispiel unkompliziert geklärt werden, welche Anforderungen die Interessierten für den deutschen Arbeitsmarkt mitbringen sollten. Die Interessenten erhielten viele nützliche Informationen und einen guten Überblick über das Angebot von BLEIB in Hessen II.“